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Begriff
Der aus den USA stammende Begriff bezeichnet das Bereitstellen von eigenkapitalähnlichen Mitteln (Risikokapital) bzw. haftendem Eigenkapital.
Risikokapital ist Eigenkapital, das von Kapitalgebern in besonders wachstumsstarke und innovative Unternehmen investiert wird.
Dabei wird zwischen Venture Capital und Private Equity unterschieden.
Die Bereitstellung von Venture Capital ist meist für eine bestimmte Laufzeit bis zu 10 Jahren vorgesehen. Venture Capital wird bei entsprechenden Wachstumschancen von einer daraus entstehenden Rendite abhängig gemacht. Der Kapitalgeber verzichtet im Gegenzug auf die Bereitstellung von Sicherheiten des Kapitalnehmers.
Kapitalnehmer sind überwiegend junge, innovative Unternehmen mit hohem Wachstumspotential aber auch mit hohem Ausfallsrisiko wie z.B. aus dem Bereich Technologie.
Venture Fonds investieren vor allem in neu gegründete Betriebe, Private Equity-Fonds in solche, die bereits einige Zeit tätig sind und expandieren wollen. Zum Teil arbeiten diese sogar Gewinn bringend.
In Österreich gibt es 27 Risikofinanzierer, davon arbeiten nur neun als Venture Capital-Geber. 172 heimische KMU erhielten im Vorjahr Risikokapital. |
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