Private Equity
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Funktion:

In den USA und Großbritannien ist diese Art der Unternehmensfinanzierung seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Kapitalmarktes.In Österreich dagegen ist diese Finanzierungsart noch immer ein relativ kleiner Markt.
Diese Form der Finanzierung wird insbesondere wegen der neuen Anforderungen (Basel II) und aus Gründen der Unternehmensnachfolge sicher mehr an Bedeutung gewinnen. „Private“ steht für den nicht öffentlichen Charakter der Anlageform.

„Public Equity“ ist das Gegenstück und steht für Finanzierung von Eigenkapital, das über öffentliche Börsen in Form von Aktienkapital aufgenommen wird.

Während bei der Aufnahme von Krediten oder Darlehen bei Banken oder Versicherungen die entsprechende Verzinsung und Rückführung des verzinsten Kapitals im Vordergrund stehen, nimmt  Equity uneingeschränkt am Gewinn oder Verlust des Unternehmens teil.Der Investor unterliegt daher einem höheren unternehmerischen Risiko. Im Falle eines erwirtschafteten Verlustes wird dieser mit dem Eigenkapital des Unternehmens verrechnet. Bei positiver Unternehmensentwicklung profitiert der Investor allerdings auch mehr am Gewinn, als die Banken und Versicherungen mit ihrer Kreditgewährung und der damit verbundenen Verzinsung.
   
Private Equity Gesellschaften investieren im Gegensatz zu Venture Capital Gesellschaften
in reife Unternehmen, die mit Ihren Produkten oder Dienstleistungen bereits länger
am Markt etabliert sind.

Das Ziel von Private Equity Gesellschaften ist es, für eine bestimmte Laufzeit bis zu 10 Jahren Partner des Unternehmens zu bleiben, d.h. dass danach ein späterer Ausstieg „Exit“ durch einen Börsengang oder durch Verkauf des Unternehmens (Trade-Sale) an einen strategischen Investor vorgesehen ist.


 
 
 
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