Factoring
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Zwei Mal mahnen genügt… Der Kredit-schutzverband hat Tipps für einen professio-nellen Umgang mit Schuldnern zusammengestellt
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Factoring im Inland

Das klassische Factoring im Inland beinhaltet die Übernahme des Debitorenmanagement samt Mahn- und Inkassowesen durch ein Factoring-Institut, das zwar in der Regel mit höheren Kosten für den Factor-Klienten verbunden ist, aber sowohl für die Factoring-Gesellschaft aber auch für den Klienten ein geringeres Risiko bedeutet.

In der Regel werden kurzfristige Inlandsforderungen ohne Übernahme des Ausfallsrisikos von österreichischen Factoring-Instituten angekauft.

Im Bedarfsfall wird ein Vorschuss von bis zu 90% auf den Kaufpreis finanziert und dafür per anno Kontokorrent-Zinsen verrechnet.

Beteiligt sind beim Inlands-Factoring drei Parteien;
1) Lieferant (Klient), 2) Abnehmer (Debitor)  3)Forderungskäufer( Factor)

Für Unternehmen mit einem ineffizienten Debitorenmanagement, und/oder eher schwacher Bonität bietet diese Variante die Vorteile eines gut funktionierenden Debitorenmanagements, wie z.B. über tagesaktuelle Informationen von Zahlungen, Umsätzen, Limits der Risikoabsicherung von Debitoren. Ein effizientes Mahnwesen der Factoring-Gesellschaft verbessert in der Regel die Außenstände um ca. 30 %, denn eine Factoring-Gesellschaft erstellt pünktlich die Mahnungen.

Mit der verkürzten Forderungslaufzeit wird auch der durchschnittliche Finanzierungsbedarf verringert und eine Einsparung des Zinsaufwandes erzielt.

Mit der Übernahme des Zahlungsausfallsrisikos werden schmerzhafte oder sogar Existenz bedrohende Forderungsausfälle vermieden. Klienten profitieren von der konsequenten Debitorenverwaltung einer Factoring-Gesellschaft, weil sich bei seinen Abnehmern eine verbesserte Qualität in Bezug auf Zahlungsverhalten, Risikoverhalten entwickelt.

Aufgrund diverser Management-Auswertungen wird der Firmeninhaber oder Geschäftsführer für potentielle Risiken stärker sensibilisiert. Die Bereitschaft eines aktiven Controllings wie z.B. die Einholung von Bonitätsauskünften, Kreditversicherungslimits seiner Kunden oder rechtzeitige Einleitung rechtlicher Schritte durch die Factoring-Gesellschaft wird stark gefördert. Somit sind viele Insolvenzen bei den Klein- und Mittelbetrieben (KMU) vermeidbar, wenn ein professionelles Risikomanagement tatsächlich gelebt wird.


 
 
 
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