Factoring - Funktionen
1. Finanzierung
2. Debitorenmanagement
3. Risikoabsicherung( Delcredere)
Factoring als Finanzdienstleistung lebt von den in vielen Unternehmen die Liquidität betreffend nicht genutzten Kundenforderungen, die entsprechend verwaltet werden müssen und mehr oder weniger mit einem Risiko ausgestattet sind.
1. Finanzierung
Die angekauften Forderungen werden üblicherweise von einem Factoring-Institut bis zu einem Höchstsatz von max. 90% als Vorschuss auf den Kaufpreis finanziert.
Die Factoring-Finanzierung ist im Rahmen des Forderungsankaufes eine den Umsätzen angepasste Bevorschussung des Kaufpreises (Kaufpreisanzahlung).
Diese Finanzierung ist für Expansion orientierte Unternehmen besonders geeignet, weil sie automatisch mit den steigenden Umsätzen mit wächst und somit Liquiditätsengpässe vermeidet.
2. Debitorenmanagement:
Die Factoring-Gesellschaft übernimmt eine Reihe von Verwaltungstätigkeiten wie z.B.
das Mahn- und Inkassowesen im In-und Ausland. Wichtige Managementauswertungen
können Online abgerufen und damit wichtige Entscheidungshilfen geboten werden.
Die Auslagerung (Outsourcing) des Debitorenmanagement kann eine Menge Personal und Sachkosten einsparen, insbesondere dann wenn Unternehmen eine jährlich hohe Anzahl von Ausgangsfakturen ausstellen und der interne damit verbundene Verwaltungsaufwand eklatant steigt.
3. Risikoabsicherung:
Für jedes Unternehmen stellt sich im Rahmen der Unternehmens- und Risikopolitik die entscheidende und wichtige Frage:
Soll das Risiko selbst getragen oder auf Risikoträger abgewälzt werden? Factoring bietet die Übernahme des Ausfallsrisikos, insbesondere für Unternehmen der
mittelständischen Wirtschaft, die oftmals nicht ausreichend ausgestattet und daher nicht in der Lage sind dies professionell zu managen. Diese Dienstleistungen einer Factoring-Gesellschaft können entweder zur Gänze oder teilweise in Anspruch genommen werden.
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